Aktuelles vom Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder

06.09.2016 - NWZ - Gespräche ohne Hemmschwelle
Auszubildende informieren Schüler auf Jobbörse

27 Aussteller aus der Region präsentieren sich in der Fahrzeughalle der Feuerwehr in Lemwerder. Sie bieten mehr als 100 Jobs an.

Jobboerse 2016
Blick unter die „Bierkasten-Haube“: Nico Woltjen (links) von Abeking & Rasmussen spricht mit
Jan Dauelsberg von der Eschhofschule Lemwerder. Bild: Torsten Wewer

Lemwerder. Nein, im Kunststoffkasten sind keine Bierflaschen, auch wenn die Beschriftung dies glauben macht. Stattdessen befinden sich in diesem Bierkasten Motorteile, über die Nico Woltjen (17) von der Werft Abeking & Rasmussen in Lemwerder die zumeist Gleichaltrigen in ein Gespräch vertiefen möchte.

So ungewöhnlich der Kasteninhalt, so ungewöhnlich der Ort: In der Halle der Feuerwehr Lemwerder sind am Montagmorgen 27 Stände von Firmen aus der Region sowie von Bundeswehr und Polizei aufgebaut, um über Ausbildungs- und Berufschancen sowie Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen zu informieren. Damit das alles locker zugeht, sind an vielen Ständen junge Leute wie Nico im Einsatz, die mit den rund 250 Schülern aus Schulen aus der südlichen Wesermarsch ganz anders ins Gespräch kommen als Ausbilder oder Firmenchefs.

Ob Werft, Bank oder Handwerksbetrieb: Dieter Schnittjer vom Förderverein der Feuerwehr, der diese Jobbörse zum 7. Mal organisiert hat, ist mit der Mischung der Anbieter und dem Gewusel in der Halle sehr zufrieden. „Wir haben diesmal 27 Aussteller hier, die mehr als 100 Jobs in über 60 Ausbildungsberufen anbieten“, erzählt er. Das sei auch das Besondere dieser Jobbörse, dass nur Unternehmen teilnehmen, die tatsächlich Jobs anzubieten haben.

„Ich interessiere mich für den Beruf des Industriemechanikers“, begründet Jan Dauelsberg (17) aus der 10. Klasse der Eschhofschule, warum er sich an diesem Vormittag bei Nico Woltjen informiert. Zwar bleiben bei Jan nach dem Gespräch noch offene Fragen, aber zumindest Nico hat den Eindruck gewonnen: „Ja, der kann’s!“

Die Jobbörse hat die Feuerwehr vor Jahren ins Leben gerufen, um den jungen Kameraden am Ort eine Ausbildung oder einen Beruf anbieten zu können. Inzwischen hat sich diese Kontaktbörse auch außerhalb der Feuerwehr etabliert.


03.07.2015 - NWZ - Schüler planen ihre Zukunft
350 junge Besucher bei Feuerwehr Lemwerder – Ausbildung im Fokus

Auf der Jobbörse wurden viele Ausbildungsberufe vorgestellt. Erstmals beteiligten sich Schüler aus Bookholzberg. Von Friederike Liebscher


Gut vorbereitet: Viele Schüler hatten sich vor dem Besuch der Jobbörse bereits Gedanken über ihre
Fragen gemacht. Großes Interesse galt dem Stand der Polizei. Dort informierte Jürgen Zimmer (rechts)
über die Ausbildungsangebot / Bild: Friederike Liebscher

Lemwerder. Mit Blöcken und Stiften ausgerüstet waren am Donnerstagmorgen 350 Schülerinnen und Schüler auf der sechsten Jobmesse des Fördervereins der Feuerwehr Lemwerder unterwegs. 31 Firmen und Behörden präsentierten sich in der Fahrzeughalle am Hansering den Jugendlichen aus Berne, Lemwerder und Bookholzberg.

Breites Angebot
Viele Jugendliche ließen sich gleich an mehreren Ständen von den Unternehmen über Zukunftschancen informieren. Andere hatten bereits konkrete Vorstellungen. „Ich habe hier gerade meine Bewerbung bei meinem Wunscharbeitgeber abgegeben“, erzählte Maximilian (16) aus Lemwerder. Die jungen Besucher konnten ein breites Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten kennen lernen. Neben den ansässigen Industrieunternehmen stellten auch Dienstleister, die Gemeinde Lemwerder, die Bundeswehr und die Polizei ihre Angebote für Schüler vor. „Das Interesse an einem Studium bei der Polizei ist groß“, berichtete Präventionsbeauftragter Jürgen Zimmer. „Manche Schüler haben bereits ganz konkrete Fragen, zum Beispiel wann der nächste Einstellungstermin ist. Ich informiere dann auch darüber, dass Realschüler mit Fachabitur bei uns gute Chancen haben.“ Die Organisatoren vom Förderverein der Feuerwehr zeigten sich am Donnerstagmittag zufrieden mit der Resonanz. „In diesem Jahr sind auch Aussteller aus Oldenburg und Bremen dabei“, berichtete Erich Prößler, erster Vorsitzender des Fördervereins.

Werbung für Feuerwehr
Der Schwerpunkt liege aber weiterhin auf Firmen aus der näheren Umgebung. „Der Hintergedanke ist, dass uns unsere jungen Kameraden so für die Feuerwehr vor Ort erhalten bleiben“, erklärte Prößler. „Wir bekommen auf unsere Initiative viele positive Rückmeldungen. Die Beratung wird von den Schülern gut angenommen und die Unternehmen sind zufrieden.“



01.07.2015 - Die Norddeutsche - Eine Chance, sich interessant zu machen
Acht- bis Zehntklässler bereiten sich auf die Jobbörse in Lemwerder vor / Bewerbungsgespräche möglich. Von Barbara Wenke


Rica interessiert sich für den Job der Verwaltungsfachangestellten.
(Barbara Wenke)

Gemeinsam mit Wirtschaftslehrerin Dörte Kruse verlegten die Schüler ihren Unterricht am Montagmorgen kurzerhand in den Computerraum. Dort suchten sie im Internet nach Informationen zu ihrem Wunschjob. Wenn sie am Donnerstag zur Jobbörse ins Gerätehaus am Hansering gehen, sollen sie nicht wie in den Vorjahren den Vertretern der Ausbildungsbetriebe Fragen stellen, sondern selbst als Experte Fragen der Ausbildungsbetriebe beantworten. „Ihr werdet zu Experten“, stimmte Dörte Kruse die Jugendlichen auf die neue Rolle ein. Auf diese Weise wollen Schule und Unternehmen sicherstellen, dass sich die jungen Besucher im Vorfeld intensiv mit einem Beruf auseinandersetzen. Am Ende wird das Gespräch von den Firmenvertretern bewertet. Diese Bewertung müssen die Schüler anschließend in der Schule vorzeigen.

Viele Jungen und Mädchen der 9R1 waren sich am Montagmorgen schon sehr sicher, über welchen Beruf sie mehr erfahren wollen. „Ich finde es schön, Menschen helfen zu können“, erzählt beispielsweise Sarina, während sie im Internet nach Informationen zum Beruf der medizinischen Fachangestellten (MFA) sucht, der früher Arzthelferin hieß. Bei der Jobbörse will Sarina mit einem Vertreter der Ärztekammer sprechen. Die Jugendliche ist gut vorbereitet. „Ich habe schon angefangen, mich bei verschiedenen Arztpraxen zu bewerben“, sagt die junge Frau, die auch ihr Schulpraktikum bereits bei einem örtlichen Allgemeinmediziner absolviert hat.

Klassenkamerad Philip benötigt mehrere Klicks, um zu seinem Wunschberuf zu gelangen. Der Neuntklässler interessiert sich für Tiefbau. Im Rahmen der Jobbörse wird er wohl den Stand der Firma Tiesler besuchen, die dort über die Berufe „Beton- und Stahlbauer“ sowie „Straßenbauer“ informiert.

Maja wird es an den Stand des Autohauses Lampe ziehen. „Ich finde es interessant, mit Kunden zu sprechen und etwas zu verkaufen“, charakterisiert sich die Jugendliche selbst. Ihr Schulpraktikum im Einzelhandel hatte ihr hingegen nicht zugesagt. „Hinter der Theke zu stehen war nicht so mein Ding.“ Die erforderlichen guten Noten in den Fächern Mathe, Deutsch und Wirtschaft „kann ich schaffen“, sagt sie zuversichtlich.

Am Nebentisch schreibt sich Rica zahlreiche Details über die Tätigkeiten einer Verwaltungsfachangestellten vom Bildschirm ab. Zwei Praktika im Altenheim und in einer Kindertagesstätte haben Rica gezeigt, dass sie sich noch einmal umorientieren sollte. Ihre Bewerbung zur Verwaltungsfachangestellten ist bereits fertig geschrieben und liegt in der Schule zum Gegenlesen durch eine Lehrkraft. Bei der Jobbörse will Rica den Stand der Gemeinde Lemwerder aufsuchen, wo sie sich am liebsten sofort richtig um einen Job bewerben würde.

Der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder organisiert die Jobbörse im Gerätehaus am Hansering zum sechsten Mal. Der Aktionstag soll nicht nur Berufe vorstellen, sondern örtliche Betriebe und angehende Auszubildende zusammenbringen. Die Jobbörse bietet die Plattform für erste Kontakte zwischen Schülern und ihren zukünftigen Arbeitgebern. Auszubildende werden an den Ausstellungsständen über ihre Lehrbetriebe, Berufe und den Verlauf ihrer Ausbildung informieren.

Eine wesentliche Veränderung zur Jobbörse im vergangenen Jahr ist der Zeitpunkt kurz vor den Sommerferien. Dadurch soll den Schülern die Gelegenheit geboten werden, sich frühzeitig, auch in den Sommerferien, mit der Berufsorientierung und mit einer Bewerbung zu beschäftigen. Im Frühherbst müssen sich die Neuntklässler dann tatsächlich bewerben.

„Die Jobbörse ist eine einmalige Chance, euch bei den Betrieben interessant zu machen“, wirbt Dörte Kruse um eine intensive Vorbereitung. „Ihr könnt auch schon eine Bewerbungsmappe mitnehmen. Nutzt diese Chance“, fordert die Pädagogin die Schüler auf. „Die Ausbildungsleiter merken sich eure Namen und Gesichter.“

Über die Internetplattform Doodle können die Schüler vorab auch Termine für Bewerbungsgespräche vereinbaren. Des Weiteren stehen eine Job- und Studienberatung sowie ein Kurzvortrag über die Berufswahl zur Verfügung.

Die teilnehmenden Betriebe kommen mit mehr als 100 offenen Ausbildungsstellen in rund 65 verschiedenen Berufen für das Ausbildungsjahr 2016 zur Jobbörse nach Lemwerder, verspricht der organisierende Förderverein der örtlichen Feuerwehr. Einige Unternehmen hätten sogar noch Ausbildungsplätze ab diesem Sommer für Spätentschlossene im Gepäck. Neben den Schülern sind auch Eltern, Großeltern und interessierte Bürger eingeladen, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten in Lemwerder und umzu zu informieren.

Beispiele für offene Ausbildungsstellen
  • Bootsbauer arbeiten gerne mit Holz, sind kreativ und ausdauernd. Die Ausbildung umfasst neben Arbeiten mit Holz auch den Umgang mit Kunststoff und Metall. Voraussetzung ist ein qualifizierter Hauptschulabschluss und der Nachweis guter Englischkenntnisse. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Im ersten Lehrjahr verdienen angehende Bootsbauer 850 Euro.
  • Erzieher sind teamfähige Multitalente mit persönlichen Stärken im kreativen, musischen, forschenden oder Bewegungsbereich. Voraussetzung sind ein Realschulabschluss und sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Die Ausbildung erstreckt sich über vier Jahre. Einer zweijährigen Fachschulausbildung zum Sozialassistent mit Praxisanteilen im Kindergarten folgen nach bestandener Prüfung weitere zwei Jahre. Ein Gehalt gibt es nicht.
  • (Frische-)Fachverkäufer müssen kommunikativ sein und gerne mit Kunden ins Gespräch kommen. Voraussetzung für die Ausbildung ist ein guter Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife. Das Zeugnis sollte gute Noten in den Fächern Mathematik und Deutsch aufweisen. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr verdienen Fachverkäufer 675 Euro.
  • Beton- und Stahlbetonbauer sind handwerklich geschickt, können räumlich denken und arbeiten bei jedem Wetter im Freien. Zur Bewerbung reicht ein Hauptschulabschluss mit guten Noten in den Fächern Mathematik und Physik aus. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Verdienst beträgt im ersten Lehrjahr 708 Euro.


30.06.2015 - NWZ - Mehr als 100 Ausbildungsplätze
Sechste Jobbörse an diesem Donnerstag in Lemwerder

Ziel der Veranstaltung ist, Unternehmer und Ausbildungswillige zusammenbringen. 40 Betriebe und Einrichtungen stellen sich im Feuerwehrhaus vor. Von Torsten Wewer


Die „rollende Bierkiste“ war ein Projekt, das auf der fünften Jobbörse des Fördervereins der
Feuerwehr im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Auch in diesem Jahr wollen Auszubildende
mit ähnlichen Projekten Werbung für ihre Berufe machen. / Bild: Friederike Liebscher

Lemwerder. Dieter Schnittjer ist zuversichtlich, dass die sechste Jobbörse des Fördervereins der Feuerwehr Lemwerder an diesem Donnerstag ein voller Erfolg wird. „Rund 40 Betriebe und Einrichtungen werden sich vorstellen“, sagt der Organisator im NWZ-Gespräch. „Und alle, die an der Jobbörse teilnehmen, haben auch tatsächlich einen Ausbildungsplatz anzubieten. Insgesamt sind das mehr als 100“, berichtet Dieter Schnittjer erfreut. „Das ist eine echte Chance für junge Leute, die eine berufliche Ausbildung machen wollen.“

Die Betriebe, die allesamt in der Region ansässig sind, werden rund 65 verschiedene Berufe vorstellen. Das Angebot reicht vom Industriemechaniker über die Arzthelferin bis hin zum Altenpfleger oder Kaufmann. Auch die Agentur für Arbeit wird vor Ort sein. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören die Werften ebenso wie Handwerksbetriebe, Banken oder Gemeindeverwaltungen. Auf die Schülerinnen und Schüler, die insbesondere von der Eschhofschule und dem Gymnasium in Lemwerder kommen sowie von der Oberschule Berne und aus Bookholzberg, wartet also eine abwechslungsreiche Ausbildungspalette.

Zu dieser Jobbörse gehört auch die Möglichkeit für interessierte Ausbildungswillige, sich mit dem Unternehmensvertreter zu einem „Speed Dating“ zu verabreden, also einem kurzen, aber intensiven Gespräch zum Kennenlernen. „Diese Kontaktmöglichkeit sollte man nicht unterschätzen, denn manchmal suchen Unternehmen auch noch kurzfristig Auszubildende, also sogar noch in diesem Jahr“, weiß Dieter Schnittjer. Er ruft deshalb neben den über die Schulen eingeladenen Jugendlichen auch alle anderen interessierten Jugendliche auf, sich auf der Jobbörse umzuschauen und erste Kontakte zu knüpfen.

Eltern und Großeltern sind ebenfalls gern gesehene Gäste – sei es als Begleitung ihres Nachwuchses, oder um für diesen Anregungen zu holen.

Die Jobbörse 2015 findet an diesem Donnerstag von 8.30 bis 13 Uhr im Feuerwehrhaus, Hansering 13, statt. Schirmherrin ist Bürgermeisterin Regina Neuke. Neben den Präsentationen der Unternehmen gibt es eine Job- und Studienberatung, außerdem einen Kurzvortrag über die Berufswahl.

Natürlich wird auch die Feuerwehr um Nachwuchs werben; so ist die Idee der Jobbörse einst entstanden. „Wir wollten, dass die Jugendlichen am Ort bleiben“, sagt Dieter Schnittjer. Deshalb habe man nach Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht. Inzwischen sei die Jobbörse eine etablierte Kontaktplattform in Lemwerder geworden.



Bericht im Einkaufsfreund-Nr. 219-63 (Sommer 2015)

Einladung zur Jobbörse 02.07.2015 8.30 Uhr – 13.00 Uhr
Schirmherrschaft der Jobbörse
Frau Bürgermeisterin Regina Neuke
Veranstaltungsort: Feuerwehrhaus Lemwerder, Hansering 13

Liebe Schüler, Eltern, Großeltern und Interessierte.

Die gemeinsamen Anstrengungen von Unternehmen, Schulen und Organisationen, den betrieblichen Nachwuchs zu sichern und jungen Menschen in unserer Region eine berufliche Perspektive aufzuzeigen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Dieser Aufgabe stellt sich der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder e.V. Durch die Jobbörse im Feuerwehrhaus, kommen junge Menschen, die aktuell keinen Bezug zur ehrenamtlichen Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr haben, mit dieser sehr interessanten und wichtigen Aufgabe in Berührung. Für die Feuerwehren und für die Betriebe ist diese Jobbörse eine Win-Win-Situation.

Der Förderverein organisiert bereits zum 6. Mal die Jobbörse und bietet die Plattform für die ersten Kontakte zwischen Schülern und ihren zukünftigen Arbeitgebern. Auf den Ausstellungsständen werden die Schüler durch Azubis über die Un-ternehmen und die Aufgaben in den Betrieben informiert. Erste Bewerbungsgespräche mit den „Chefs“ können gern ge-führt werden. Für die Terminvereinbarung auf der Jobbörse können die Schüler über Doodle (Infos kommen von den Lehr-kräften) ihren Terminwunsch für den Besuch auf dem Ausstellungsstand eintragen. Eine Job- und Studienberatung steht ebenso wie ein Kurzvortrag über die Berufswahl zur Verfügung.

Eine Ausstellerübersicht steht ab dem 26.06.2015 unter www.fv-feuerwehr.de sowie in einem Flyer zur Verteilung in den Schulen, zur Verfügung.

- ca.90 Ausbildungsplätze
- ca.65 verschiedene Berufe
- ca. 35 Betriebe und Einrichtungen

Eine Grillwurst (auch Geflügel) und Getränke runden die Jobbörse ab.

Auch Schüler anderer Schulen, Arbeitssuchende, Eltern und viele Interessierte sind gern gesehen.
Herzlich willkommen auf der Jobbörse am 02.Juli 2015!

Ihr Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder e.V.


26.03.2015 - NWZ - Fred Ollerdissen übergibt an Erich Prößler
Förderverein wählt neuen Vorsitzenden - Osterfeuer am 4. April

Von Harald Geith.

Verabschiedung von Fred Ollerdissen - Neuwahl Erich Prößler
von links: Erich Prößler, Fred Ollerdissen, Dieter Schnittjer

Lemwerder Erich Prößler ist der neue Vorsitzende des Fördervereins der Gemeindefeuerwehr Lemwerder. Er wurde am Dienstagabend auf der Jahreshauptversammlung des Vereins zum Nachfolger von Fred Ollerdissen gewählt.

Ollerdissen hatte der Versammlung erklärt, aus beruflichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und wünschte sich, dass diese nun auf seinen Nachfolger übertragen wird. Die Arbeit habe ihm Spaß gemacht und er bleibe auch weiterhin der Feuerwehr eng verbunden.

Vor den Vorstandswahlen hatte Ollerdissen durch die Versammlung geführt und dabei einen Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten: So hatte der Förderverein zum Beispiel ein Zeltlager der Feuerwehr unterstützt. Geld sei auch in Busfahrten für Senioren sowie die Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr geflossen. Außerdem habe sich der Förderverein im Rahmen der großen Jobbörse im Feuerwehrhaus und beim Osterfeuer engagiert.

Auch in diesem Jahr soll wieder die Jobbörse veranstaltet werden. Zum nunmehr 6. Mal wird sie dann vom Förderverein ausgerichtet. Geplant sei zudem im August ein Ausflug nach Loy (Rastede) zur dortigen Feuerwehrschule und dem Trinkwasserlehrpfad.

Das traditionelle Osterfeuer des Fördervereins der Gemeindefeuerwehr Lemwerder findet in diesem Jahr am Sonnabend, 4. April, ab 19 Uhr auf dem Ritzenbütteler Sand (Drachenfestgelände) statt.



26.09.2014 - Weserkurier - Informationen über heimische Wirtschaft

LEMWERDER - von Barbara Wenke.

Jobbörse 2014 - Christian Kosak
Foto: Christian Kosak

5. Jobbörse im Feuerwehrhaus: Acht- bis Zehntklässler lernen Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort kennen
Acht-, Neunt- und Zehntklässler aus Lemwerder und Berne strömten am Donnerstagvormittag zur 5. Jobbörse in Lemwerder. Einige von ihnen entwickelten aufgrund neu erworbener Kenntnisse neue Berufswünsche. Andere waren vom Angebot enttäuscht. Dieter Schnittjer betonte allerdings, dass es den Organisatoren nicht darum gehe, viele Berufsfelder vorzustellen, sondern freie Ausbildungsplätze und Interessierte zusammenzubringen.

Ein ungewöhnliches Bild bietet sich am Donnerstagmorgen in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Lemwerder. Vier Jungen drängen sich im Rahmen der 5. Jobbörse vor dem Stand der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und informieren sich über Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege. Dennis, Lars und Tobias geben zu, lediglich ihren Kumpel Nils zu begleiten. Doch der interessiert sich tatsächlich für den Beruf.

„Ich überlege, ob ich etwas Handwerkliches mache oder etwas Soziales“, nennt der Eschhofschüler als Grund, warum er sich am Stand der Awo informiert. „In dem Beruf sind zu wenig Jungs und Männer“, weiß der Neuntklässler, dessen Mutter als Sozialpflegehelferin arbeitet. Alternativ käme für den Lemwerderaner eine Ausbildung zum Tischler oder zum Klavierbauer in Betracht.

Mitschüler Dennis zieht es mehr in Richtung Bundeswehr. „Da gibt es sehr viele Ausbildungsberufe und die Sicherheit ist anscheinend sehr hoch“, hat der Neuntklässler erfahren. In der Hand hält er Flyer, die die Möglichkeiten auflisten. Gemeinsam hatten die Jungen an mehreren Ständen lange Fragebögen abgearbeitet. Welchen Schulabschluss benötige ich? Kann ich vorher ein Praktikum machen? Wie sieht der Tagesablauf aus, wie die Arbeitszeiten und wie der Verdienst? Die Jugendlichen kamen gut vorbereitet zur Jobbörse.

Die Messe war vor vier Jahren vom Förderverein der Lemwerderaner Gemeindefeuerwehr ins Leben gerufen worden. Den Brandbekämpfern geht es darum, möglichst viele junge Menschen nach ihrer Schulzeit an den Ort zu binden. So stellten sie eine Messe auf die Beine, bei der regionale Betriebe ihre offenen Lehrstellen für das kommende Jahr vorstellen können.

Allerdings scheint der Industriestandort Lemwerder nicht für jeden Schüler das richtige Betätigungsfeld zu sein. „Die Berufe hier sind nicht das, was ich mir vorstelle“, bedauert Gymnasiastin Sophie. „Ich hätte gerne etwas in Richtung Sport, Biologie oder Chemie.“ Selbst damit könne die Gemeinde mit einem Betrieb in Altenesch dienen, nur sei der leider nicht im Feuerwehrhaus vertreten. Hannah dagegen fehlen Bürojobs. „Hier ist leider kein Rechtsanwalt.“

Achtklässlerin Alina hätte sich gerne über den Beruf des Tierarztes informiert. Doch Dieter Schnittjer, Mitorganisator der Jobbörse, stellt klar, dass es sich bei der Lemwerderaner Messe nicht um eine Gewerbeschau handelt, bei der die unterschiedlichsten Tätigkeitsfelder präsentiert werden. Vielmehr gehe es im Feuerwehrhaus konkret darum, offene Ausbildungsplätze in der Region mit interessierten Bewerbern zusammenzubringen.

Timo, Jonah, Pierre, Luca, Nikolai und Jannik vom Gymnasium Lemwerder lauschen kurz nach ihrer Ankunft den Ausführungen einer Vertreterin der IT & Business School Oldenburg über die Vorzüge des Dualen Studiums. „Ich habe den Begriff schon oft gehört“, erzählt Timo, „aber eine richtige Vorstellung habe ich nicht.“ Bislang war den Zehntklässlern nur klar, dass sie während des Dualen Studiums arbeiten und studieren müssen. Wenig später zieht es die Gymnasiasten in den Gruppenraum der Ortswehr Lemwerder. Seitens der Schule sind sie verpflichtet, an einem Vortrag über den kombinierten Ausbildungsweg teilzunehmen.

Pierre nimmt das Angebot gerne an. Der Lemwerderaner hat schon recht genaue Vorstellungen von seinem weiteren Werdegang. „Es wäre genial, wenn ich bei A & R ein Duales Studium machen könnte.“ Jonah tendiert mehr zu einer klassischen Ausbildung. Am liebsten bei der Akquinet SLS Logistics GmbH. Fachrichtung Informatik oder Systemintegration.

Achtklässlerin Lisa liebäugelt derweil mit einer Karriere bei der Polizei. „Bis vor einer Woche wollte ich noch Innenarchitektin werden“, verrät die Eschhofschülerin, „aber jetzt würde ich lieber zur Polizei gehen.“ Ihr Interesse wurde insbesondere durch die Brandstiftung in der Kindertagesstätte Lemwerder Anfang Mai geweckt, der der Kindergarten zum Opfer fiel.

Kommissar Jürgen Zimmer am Stand der Ordnungshüter hat die Achtklässlerin allerdings wohlweislich darauf hingewiesen, dass sich Polizeiarbeit nicht nur auf Verbrecherjagd und Spurensicherung beschränkt. „Er hat gesagt, wir müssten auch Berichte schreiben“, sagt Lisa lachend. Ihrem Interesse hat die Aussage allerdings keinen Abbruch getan. Gemeinsam mit Freundin Sarah möchte sie im kommenden Schuljahr ihr Schulpraktikum bei der Polizei absolvieren.

Nachdem sie keine Informationen über die Ausbildung zum Tierarzt hat finden können, gesellt sich Achtklässlerin Alina zu Erzieher Manfred Klindt, um Informationen über die Ausbildung im Kindergarten einzuholen. „Das ist ein schöner Beruf“, schwärmt Klindt, auch wenn das Finanzielle noch verändert werden müsste. Ihm gefällt die Arbeit mit jungen Menschen. „Was wir machen, ist die Zukunft.“



25.09.2014 - Weserkurier - Jobbörse in Lemwerder: 80 Ausbildungsplätze zu vergeben.
LEMWERDER - von Barbara Wenke. Am Vormittag dürften zahlreiche Schüler ins Feuerwehrhaus am Hansering strömen. Ihr Ziel ist die 5. Jobbörse des Fördervereins der Lemwerderaner Feuerwehr. Die Veranstalter verhehlen nicht, dass sie im Rahmen der Jobbörse jungen Leuten ihre ehrenamtliche Arbeit vorstellen möchten. In erster Linie gehe es aber darum, Schülern Orientierungshilfe mit konkreten Bewerbungsmöglichkeiten zu bieten sowie Nachwuchs für die regionalen Unternehmen zu gewinnen.

Die Jobbörse sei ein gutes Instrument, um den Nachwuchs auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen, sagt Helmut Ammermann. Der Ausbildungsleiter des Lemwerderaner Windflügelherstellers Carbon Rotec ist allerdings überzeugt: „Der beste Kontakt ist der Schulhof.“ Deshalb engagiere sich sein Unternehmen nicht nur auf Messen, sondern biete auch Projekte und Schüler-Arbeitsgemeinschaften an.

„Wir steigern unsere Ausbildungszahlen“, blickt Ammermann voraus. „2015 wollen wir ins Duale Studium einsteigen.“ Für das kommende Ausbildungsjahr biete Carbon Rotec zudem zehn Ausbildungsplätze zum Verfahrensmechaniker, einen zum Elektroniker für Betriebstechnik sowie einen zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau. Alle Plätze sind grundsätzlich für Jungen und Mädchen offen.

Die Lemwerderaner Tischlerei Rodiek hat ihre Planung für den kommenden Sommer hingegen schon weitgehend abgeschlossen. „Der Termin für die Jobbörse ist fast ein wenig spät“, bedauert Geschäftsführer Bernd Brüning. Sein Betrieb beteilige sich dennoch, um vor Ort präsent zu sein. Wichtiger noch als ein Gespräch während einer Messe ist Brüning ein Praktikum im Betrieb. „Wir lassen unsere Praktikanten Übungsaufgaben machen und raten einigen, sich bei Interesse zu bewerben.“ Über die Jobbörse weiß er dennoch Positives zu berichten: „Die ist gut besucht. Und da ist Interesse vorhanden.“ Und wer könne schon sagen, ob nicht der ein oder andere Praktikant auf der Jobbörse auf den Namen Rodiek gestoßen sei?

Die Terminschwierigkeit haben auch die Organisatoren erkannt. „Wahrscheinlich wird die Jobbörse 2015 wieder vor den Sommerferien stattfinden“, blickt Dieter Schnittjer voraus. Auf der Börse können sich die Lemwerderaner und Berner Schüler sowie deren Eltern im Feuerwehrhaus am Hansering zunächst über 46 Ausbildungsberufe und 80 freie, ortsnahe Ausbildungsplätze informieren.



27.09.2013 - NWZ - Jobbörse informiert viele Schüler BERUFSWAHL
Mehr als 300 Jugendliche auf der Messe – Über 30 Aussteller
Zum vierten Mal fand die Veranstaltung im Feuerwehrhaus am Hansering statt. Als Neuerung
waren sogenannte Jobscouts im Einsatz. VON TANJA HENSCHEL

LEMWERDER – Erste Kontakte knüpfen und sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren: Zum vierten Mal fand die Jobbörse am Donnerstag im Feuerwehrhaus am Hansering statt. Organisiert wurde sie vom Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder.

Mehr als 300 Schüler der neunten und zehnten Klassen der Schulen in Berne und Lemwerder konnten sich zwischen 8.30 und 13.30 Uhr beiüber 30 Betrieben über Berufsmöglichkeiten beraten lassen. Das nutzten Sarina (13), Büsra (14), Jana-Marie (13) und Janina (13). Die Mädchen schauten sich auf der Messe genau um und informierten sich an jedem Stand. Büsra hatte dabei schon eine Zielvorstellung für ihren späteren Beruf: „Ich möchte später einmal etwas mit Kindern machen.“ Inga Bremermann von der Kindertagesstätte Lemwerder konnte ihr dazu auf der Messe bereits die Ausbildungen als Erzieher oder Sozialassistenten erläutern.


Fotos: Tanja Henschel - NWZ


Svenja Simajchel Louisa Wagenknecht

Svenja Simajchel (15) aus Lemwerder:
"Besonders gut sind die Stände, wo man etwas ausprobieren kann. Verbessern würde ich, dass nicht nur Firmen aus Lemwerder hier sind, sondern auch aus Bremen oder Oldenburg."

Louisa Wagenknecht (16) aus Lemwerder:
"Der Vortrag von der Berufsakademie Oldenburg hat mir sehr gut gefallen, war aber eher für Informatik- interessierte. Das duale Studium wurde aber allgemein sehr gut erklärt."

72 Ausbildungsstellen
Bei den Ausstellern der Jobbörse handelte es sich überwiegend um Firmen, die im nächsten Jahr freie Ausbildungsplätze anbieten und nun bereits den Nachwuchs anwerben und Orientierungshilfe bei Bewerbung oder Praktikumsstellen leisten möchten. Schwierig sei jedoch das Anwerben von Kleinbetrieben für die Messe, wie Friseure oder Einzelhändler, sagte Dieter Schnittjer vom Organisationsteam des Fördervereins. Diese hätten oft keine Kapazitäten für einen Messestand und seien somit dort nicht vertreten. Am Ende konnten sich die Schülerüber 72 verschiedene Ausbildungsstellen informieren. Neben den zahlreichen Ständen unter anderem von Bundeswehr, Banken, Ärzten, Handwerksbetrieben und der Agentur für Arbeit, klärte der Student Daniel Lohr von der Berufsakademie Oldenburg die Jugendlichen über die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre und das duale Studium auf.

Jobscouts im Einsatz
Als Neuerung waren in diesem Jahr sogenannte Jobscouts auf der Messe unterwegs. Auszubildende mit gelben Warnwesten sprachen Schüler an, fragten nach ihren Interessen und Kenntnissen und führten sie anschließend zu den für sie in Frage kommenden Ständen.

Das vordergründige Ziel der Jobbörse sei es, Schüler über die Berufsmöglichkeiten vor Ort aufzuklären und sie dadurch enger an die Region zu binden, sagte Dieter Schnittjer. Dadurch verspreche sich auch die Freiwillige Feuerwehr zukünftig mehr Nachwuchs vor Ort.
NWZTV zeigt einen Beitrag unter www.NWZ.tv/wesermarsch



13.09.2013 - Weser-Kurier - Feuerwehr bringt in Lemwerder Jugendliche und Betriebe zusammen / Infotag am 26. September

Vierte Jobbörse mit Neuerungen - Von Georg Jauken


Raus aus der Schule und rein in den Beruf. Früher oder später stehen alle Jugendlichen vor der Entscheidung, wie ihre Zukunft aussehen soll. Orientierungshilfe bieten unter anderem die Job- und Ausbildungsplatzbörsen, wo Betriebe und Berufsfachschulen sich und ihre Ausbildungsgänge vorstellen. Eine davon ist die Jobbörse des Fördervereins der Gemeindefeuerwehr Lemwerder.


Foto: Iris Messerschmidt - Weser-Kurier

Glitzernde Messestände mit High-Tech-Ausstattung und Hochglanzbroschüren sind während der Jobbörse nicht nötig. Für die Schüler; aber auch für die Firmen zählt – wie hier auf der ersten Jobbörse in Lemwerder – das Kennenlernen von Beruf und Mensch. FOTO: MESSERSCHMIDT

Am Donnerstag, 26. September, öffnet die Jobbörse im Feuerwehrhaus am Hansering zum vierten Mal ihre Pforten. Dieses Mal gibt es einige Neuerungen. Die Jobbörse richtet sich insbesondere an die rund 330 Schüler der neunten und zehnten Klassen der Schulen in Lemwerder und Berne. Während der Jobbörse von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr treffen die jungen Menschen nämlich auf die Vertreter von mindestens 30 Betrieben der Region. Die Schüler, aber auch Eltern und alle anderen Interessierten haben die Möglichkeit, sich über die Betriebe, die verschiedenen Ausbildungsberufe, Anforderungen und Bewerbungsverfahren zu informieren. Vor einem Jahr gab es auf diese Weise Informationen über mehr als 60 Berufe konzentriert an einem Ort.

Bei den Ausstellern handle es sich um Firmen, die nächstes Jahr freie Ausbildungsplätze anbieten könnten, sagt Dieter Schnittjer vom Förderverein der Gemeindefeuerwehr. Insgesamt hat der Förderverein etwa 80 Betriebe angeschrieben und Schnittjer hofft, dass noch einige weitere ihre Beteiligung zusagen.

Dabei weiß Schnittjer aus zahlreichen Gesprächen, dass gerade kleine Betriebe oftmals nur schwer jemanden entbehren können, um einen Stand bei der Jobbörse zu betreuen. Andererseits hätten gerade kleinere Betriebe, die nicht jedes Jahr einen Ausbildungsplatz anbieten oder keine geeigneten Bewerbungen erhalten, bei der Jobbörse die Chance, Kontakte zu Jugendlichen zu knüpfen. Glitzernde Messestände mit High-Tech-Ausstattung und Hochglanzbroschüren seien dafür nicht erforderlich.

Ziel der Jobbörse ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Orientierungshilfe mit konkreten Bewerbungsmöglichkeiten zu bieten und zugleich die Nachwuchsgewinnung für Unternehmen vor Ort zu sichern. Dazu soll den Absolventen aufgezeigt werden, dass es nicht nur in größeren Städten interessante berufliche Perspektiven für nach dem Schulabschluss gibt. Der Förderverein der Gemeindefeuerwehr denkt dabei durchaus auch ein wenig eigennützig.

Arbeitsplätze in Wohnortnähe

Denn die Einsatzstärke der Feuerwehren vor Ort ist in den kommenden Jahrzehnten auch davon abhängig, ob die jungen Leute von heute in Berne und Lemwerder Fuß fassen oder ihr Glück anderswo suchen. Schon heute pendeln viele Feuerwehrleute zwischen ihren Wohnorten in der südlichen Wesermarsch und ihren Arbeitsplätzen in Bremen, Oldenburg, Delmenhorst oder Brake. Bei größeren Feuerwehreinsätzen vor Ort stehen sie dann zumindest während ihrer Arbeitszeiten nicht zur Verfügung. Je mehr Feuerwehrleute eine Stelle in der Nähe finden, desto mehr Einsatzkräfte wären im Notfall schnell vor Ort, weiß Schnittjer. Die ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren wird daher ebenfalls auf der Jobbörse vorgestellt.

Ein paar Neuerungen im Vergleich zu vorangegangenen Jobbörsen sind ebenfalls geplant. So soll ein „Meetingpoint“ für Auskünfte zu Unternehmen und Ausbildungsberufen eingerichtet werden. Sogenannte Jobscouts sprechen die Schüler an, fragen nach Interessen und Talenten und begleiten sie zu den passenden Ausstellern.

Wenn die Liste der beteiligten Aussteller feststeht, sollen die Schüler Gelegenheit erhalten, sich vorab via Internet für Bewerbungsgespräche mit den Ausstellern auf der Jobbörse zu verabreden. Die Gespräche seien durchaus als ernste Testsituationen zu verstehen, sagt Organisator Schnittjer, denn an der Jobbörse in Lemwerder beteiligten sich nur Unternehmen, die Ausbildungsplätze für das Jahr 2014 besetzen wollten. Nicht zuletzt plant der Förderverein eine Lehrstellenbörse im Internet einzurichten.


02.04.2013 - NWZ - Osterfeuer spenden wohlige Wärme - VON G. BODE

BRAUCHTUM An den Feiertagen zahlreiche Veranstaltungen in den Gemeinden Berne und Lemwerder

Osterfeuer 2013 - Foto der NWZ von G. Bode
Foto: NWZ - G. Bode

Feuerwehrleute hatten am Ritzenbütteler Strand einen beeindruckenden Sträucherberg aufgeschichtet. AmWeserdeich suchten Kinder zunächst nach Osterfeiern. Beim Besuch eines Osterfeuers hatten die Bürger aus Berne und Lemwerder die Qual der Wahl, sofern sie angesichts der niedrigen Temperaturen überhaupt einen Fuß vor die Tür setzen wollten. Sowohl am Sonnabend als auch am Ostersonntag wurden zahlreiche Osterfeuer entzündet.

Die Feuer spendeten wohlige Wärme, und das war auch bitter nötig, denn beispielsweise auf dem Ritzenbütteler Sand fielen, während Mitglieder der drei Lemwerderaner Ortswehren am Sonnabend den riesigen Strauchhaufen entzündeten, leise die Schneeflocken auf die zahlreichen großen und kleinen Besucher. Besonders die Betreiber der in sicherem Abstand zum Feuer aufgebauten Verpflegungsbuden hatten dadurch das Nachsehen, denn der warme Platz an der Glut wurde nur ungern verlassen.

Ausrichter des Spektakels auf dem Ritzenbütteler Sand war, wie gewohnt, der Förderverein der Feuerwehren Lemwerder, die in der Woche zuvor mit den Vorbereitungen begonnen hatten. Noch am Morgen waren die quer über dem Platz verteilten Sträucher und Äste mit vielen Helfern und einem Bagger fachmännisch zu einem riesigen Berg aufgeschichtet worden.

Für mindestens 15 Feuerwehrleute bedeutete das Osterfeuer trotz der Zeitumstellung eine lange Nacht, in der die dicke Schutzkleidung gute Dienste leistete. „Bis zum frühen Morgen wird Brandwache gehalten“, erklärte Ortsbrandmeister Lars Prößler die Vorsichtsmaßnahme.

Ein wenig Erfolg schien am Tag darauf die Vertreibung des Winters gehabt zu haben. Schnee fiel nicht, als das Osterfeuer hinter dem Feuerwehrhaus Weserdeich auf das Kommando von Fred Braue mit den Fackeln der Kindern entzündet wurde.

Zu dem Feuer auf der Weide von Heiko Schmidt gehört aber mehr als das Abbrennen der in den Wochen zuvor mit dem Trecker gesammelten Äste. „Ab Karfreitag wird Wache gehalten. Am Sonnabend haben wir mit vereinten Kräften und dem Radlader vonTorben Müller alles aufgeschichtet und Ostereier darin versteckt. Für die Kinder ist das immer ein ganz besonderer Spaß, in dem hohen Berg herumzuklettern“, erklärte Mitorganisator Gerold Schlötelburg.

„Bis Mitternacht durfte ich bleiben und habe mir einen Stock geschnitzt“, berichtete Jan stolz, der mit den anderen Kindern die Osterfeuerfahne bemalt hatte. Heißer Punsch und kühles Bier gehörten ebenso zum Osterfeuer wie das Abbrennen eines Feuerwerks, für das die Kinder zuvor Spenden bei den Nachbarn gesammelt hatten.

 



28.09.2012 - NWZ - Schüler erobern Fahrzeughalle
AUSBILDUNG - Dritte Jobbörse bei der Feuerwehr Lemwerder - Großer Andrang


Falko Giesner (links) und Marie-Christin Luhmann (rechts) von der Gemeinde Lemwerder informierten
über Ausbildungsberufe in der Verwaltung. 62 Berufe wurden insgesamt vorgestellt.

30 Firmen und Unternehmen stellten sich auf der Jobbörse in Lemwerder vor. Die Jugendlichen hatten viele Fragen vorbereitet.VON FRIEDERIKE LIEBSCHER

LEMWERDER – Um kurz vor sieben ging es los: Die noch leere Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Lemwerder füllte sich mit Menschen und nur kurze Zeit später standen die 30 Stände für die dritte Jobbörse des Fördervereins. Als um 8.30 Uhr die Tore geöffnet wurden, strömten bereits die ersten Schüler aus Lemwerder herein.

„Wir haben die Abfolge in diesem Jahr gut mit den Schulen koordiniert. Erst waren die zehnten Klassen der Eschhofschule dran, später kamen die Schüler aus Berne und vom Gymnasium und abschließend die neunten und achten Klassen der Eschhofschule“, erklärte Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer.

Somit war es in der Halle immer gut gefüllt, an den Ständen gab es dennoch immer genug Zeit für Gespräche. Die wurde gern genutzt und nach anfänglicher Schüchternheit kamen viele Fragen zu den Vor- und Nachteilen der 62 vorgestellten Berufe. Um ihnen einen Anreiz zu geben, sich an möglichst vielen Ständen zu informieren, wurde den Oberschülern aus Berne ein Fragebogen mitgegeben. Doch auch so nutzten die Jugendlichen die Chance, direkt mit den Auszubildenden der Firmen aus Lemwerder, Berne und Bremen-Nord zu sprechen.

Dabei ging es nicht nur um Ausbildungsplätze. „Meine Schüler sind hier unterwegs, um Plätze für ihren Praxistag zu finden, zu dem sie einmal in der Woche in einer Firma gehen“, erzählte Ingrid Lübke, Lehrerin an der Berner Oberschule. „Drei Zusagen hat es heute schon gegeben.“

Jörg Mönnich, Ausbildungsleiter bei der Firma Aljo in Berne, hat bereits auf der vergangenen Jobbörse Praktikumsplätze vermittelt. Er findet das Angebot der Feuerwehr Lemwerder deshalb sehr gut. Eine Meinung, der sich viele Aussteller sofort anschlossen. „Die Firmen haben ein großes Interesse daran, sich hier zu präsentieren“, sagte Dieter Schnittjer. „Die Zahl der Bewerbungen geht überall zurück.“ Er und seine Kameraden warben am Donnerstag bei den Schülern auch für die Arbeit der Feuerwehr. „Wir haben ein Interesse daran, dass unser Nachwuchs Arbeit hier im Ort findet“, erklärte er.



28.09.2012 - Die Norddeutsche - Messe bahnt den Weg in den Beruf

Von Georg Jauken

Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler besuchten gestern die Job- und Ausbildungsbörse. Ein großer Teil nutzte die Gelegenheit für eine erste Orientierung in Sachen Berufswahl. Andere wissen schon genau, was sie einmal werden wollen.

Lemwerder. In der Fahrzeughalle der Feuerwehr herrscht Hochbetrieb. Anders als sonst geht es nicht um Brandbekämpfung, Gefahreneinsatz oder die Suche nach Vermissten. Der Förderverein der Feuerwehr hat zur Job- und Ausbildungsbörse geladen. Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aus Berne, Lemwerder und Bremen-Nord sind gekommen, um sich über Lehrstellenangebote, Ausbildungsinhalte, Einstellungsvoraussetzungen oder auch Karrierechancen in den unterschiedlichsten Berufen zu informieren.

Eine Gruppe Mädchen interessiert sich am Stand des Landhauses Schröder für die Ausbildung in der Hotel- und Gaststättenbranche. Drei Jungs berichten, dass sie später einmal "Schiffe bauen" wollen. Die Mitarbeiter vom Autohaus Lampe haben ein Auto auf die Seite gelegt, um den Blick auf den Unterboden samt Auspuffanlage und Federbeinen freizugeben. Ein Auszubildender hat einen in seine Bestandteile zerlegten Turbolader mitgebracht, an dem er Interessierten zeigen kann, womit sie es im Werkstattalltag eines Kfz-Betriebes zu tun bekommen werden. So wie das Autohaus haben auch viele andere der 30 Aussteller ihre Lehrlinge mitgebracht, um den Schülern zu berichten, wie das Bewerbungsverfahren abläuft, worauf es in dem gewählten Beruf ankommt und was sie im Betrieb sowie in der Berufsschule erwartet.

Erstmals Auszubildende gesucht

Daniela Buchholz von der JW Food Systems GmbH musste ohne Auszubildende zur Jobbörse kommen, denn in dem noch jungen Altenescher Unternehmen gibt es noch keine. Das soll sich nächstes Jahr allerdings ändern. Gemeinsam mit ihrer Kollegin demonstrierte sie eine Auswahl maßgeschneiderter Paniermehle unterschiedlichster Konsistenz und Farbe für die Zubereitung von Fischstäbchen bis Hähnchenschnitzeln, hergestellt bei JW Food. Die Vielzahl der Sorten versetzt die jungen Besucher in Erstaunen und löst bei manchen zugleich Befürchtungen aus, während einer Ausbildung sehr viel auswendig lernen zu müssen, berichtet Daniela Buchholz. Andere wollten von der Fachfrau wissen, welche Positionen sie erreichen könnten. Vor der Karriere steht aber zuerst die Ausbildung, bei der die angehenden Fachkräfte für Lebensmitteltechnik die Produktion, die Qualitätssicherung und die Produktentwicklung durchlaufen.

Am Stand eines Lebensmittel-Discounters beginnen viele Karrieren mit einem Praktikum, wie die Mitarbeiter berichten. Dabei lasse sich gut herausfinden, ob jemandem Spaß an der Arbeit habe. In diesem Fall sei die Chance auf einen Ausbildungsplatz gut. Häufig würden die Jugendlichen allerdings bereits abwinken, wenn es um die Arbeitszeiten gehe. Die Arbeit an Sonnabenden sei bei jungen Leuten nicht sonderlich beliebt. Der Discobesuch am Freitag, so der Eindruck der Netto-Mitarbeiter, steht bei manchen jungen Leuten etwas höher im Kurs.

Stefan Sander von der Volksbank hat festgestellt, dass die Schüler sehr unterschiedlich vorbereitet und interessiert zur Jobbörse gekommen sind. Am Stand der Amarita-Pflegeheime ist zu erfahren, dass sich das Interesse der Jungs in engen Grenzen hält. Seit einem Jahr müssten die Alten- und Pflegeheime nun auch noch auf die wenigen jungen Männer verzichten, die ihr Interesse an der Pflege über dem Umweg Zivildienst entdeckt hätten. Artur Werner (14) und René Hennen (16) wissen schon ziemlich genau, was sie werden wollen. Die Jobbörse nutzen sie, um gezielt nach den Voraussetzungen zu fragen, die sie erfüllen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. "Man muss gut in Politik und Wirtschaft sein, nicht nur in Deutsch und Mathe", hat Artur soeben erfahren. Das war für den Hauptschüler neu. Trotzdem ist er überzeugt, dass er sein Berufsziel, Bank- oder Bürokaufmann erreichen kann. "Meine Noten sprechen dafür", gibt er sich selbstbewusst.

Optimistisch ist auch René, der einmal Schiffe konstruieren möchte. Mit Fassmer, Lürssen und A&R sind gleich drei Werften vertreten, auf denen er seinen Traum verwirklichen könnte. Die eins in Mathe, glaubt René, wird ihm dabei helfen.




22.09.2012 - NWZ - 30 Betriebe bei der Jobbörse


LEMWERDER/FRK – Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer ist zufrieden: 30 Firmen aus Lemwerder und umzu beteiligen sich an der Jobbörse des Fördervereins der Feuerwehr am Donnerstag, 27. September. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann. Los geht es im Feuerwehrhaus um 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Eingeladen sind Schüler aus der Umgebung, die Veranstalter rechnen mit 320 Besuchern. Die Unternehmen stellen an ihren Info-Ständen 62 verschiedene Ausbildungsberufe vor. 90 Ausbildungsplätze haben sie zu vergeben. Auch Eltern können sich auf der Jobbörse informieren.


Neue Werbebanner

Pünktlich zum Drachenfest können wir unsere neuen Werbebanner für alle aktiven Bereiche der Gemeindefeuerwehr Lemwerder vorstellen. Hier können schon einmal Einblicke gewonnen werden. Auf dem Drachenfest werden diese dann in voller Größe einen Auszug der Aktivitäten der Feuerwehren, nebst Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der RHOT präsentieren und sogleich auch für neue Mitglieder werben.












10.04.2012 NWZ - Hunterte Besucher trotzen eiskaltem Wind - von Gabriele Bode
Brauchtum - Osterfeuer in Berne und Lemwerder - Fackelzug in Richtung Sandkuhle - Einnahmen gehen an Jugendwehr


Auf dem Ritzenbütteler Sand in Lemwerder brannte das Osterfeuer lichterloh
und spendete vielen Besuchern Wärme - Foto: Gabriele Bode

Die Lemwerderaner hatten Glück, dass sie ihren Haufen erst am Sonnabendvormittag aufgeschichtet hatten. Unbekannte hatten versucht, die Sträucher frühzeitig anzuzünden.

Obwohl ein eisiger Wind über den Ritzenbütteler Sand pustete, ließen sich Hunderte Besucher den alljährlichen Osterfeuerspaß nicht verderben. "Wenigstens ist es trocken", freute sich der Vorsitzende des Fördervereins der Lemwerderaner Feuerwehren, Fred Ollerdissen.

Seit den frühen Morgenstunden hatte er gemeinsam mit rund 50 Feuerwehrmitgliedern der drei Ortsfeuerwehren auf dem Platz geholfen, die Anhänger zu entladen und die Sträucher aufzuschichten. Dass das erst am Sonnabendvormittag geschah, erwies sich als Glücksfall, denn Unbekannte hatten versucht, das Brennmaterial anzuzünden. "Alles war jedoch so weit über den Platz verteilt, dass kein größerer Brand entstehen konnte", stellten Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer und sein Team fest, als sie die verkokelten Reste fanden.

Der Förderverein sorgte für die Bewirtung der vielen Gäste. "Die Einnahmen fließen der Feuerwehrjugendarbeit zu", erklärte Ollerdissen.

Angezündet wurde das riesige Osterfeuer in diesem Jahr von den professionellen Brandschützern und nicht wie sonst von den Fackeln der Kinder. Das wäre wegen des starken Windes viel zu gefährlich gewesen, entschieden die Organisatoren.

Mehr Glück hatten einen Tag später die Kinder in der Nachbargemeinde Berne im Ortsteil Harmenhausen. Gegen 19 Uhr trafen sie sich auf dem Hof von Heino Müller, um in einem langen Fackelzug an die Sandkuhle zu wandern und das riesige Osterfeuer anzustecken. Die Harmenhauser Dorfgemeinschaft hatte für die Bewirtung gesorgt, und der Nachwuchs war begeistert, einmal nach Herzenslust zündeln zu dürfen.

Die Sandbaustelle habe sich als Feuerplatz bestens bewährt, war sich das Organisatorenteam einig. "Get Stoned" nennt sich die lockere Gruppe von bis zu 40 Mitgliedern, die sich für das Einsammeln der Sträucher, den Aufbau und die Wachen gesrogt hatten.



15.02.2012 NWZ - Neuwahl erst nach langem Papierkrieg - von Gabriele Bode
Förderverein - 162 Mitglieder unterstützen die Feuerwehr - Ollerdissen bleibt Vorsitzender

Stellvertreter sind Erich Prößler und Kurt Kranz. Sie wurden offiziell im Amt bestätigt. VON GABRIELE BODE LEMWERDER

Wenn es in einem Verein so viele engagierte Mitglieder gibt, dass gleich zwei Personen als stellvertretende Vorsitzende zur Verfügung stehen, warum sollen dann nicht auch beide diesen Posten bekommen?

Das war der gut gemeinte Vorschlag von Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann, als bereits 14 Monate nach der Gründung des Fördervereins der Feuerwehren Werner Krauße sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegen musste. Dass daraus aber ein derartig hoher formaljuristischer Aufwand erwachsen würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Nun scheint aber ein glückliches Ende in dieser Angelegenheit gefunden zu sein. „Der Haken war die ursprüngliche Satzung“, erklärte der Vorsitzende Fred Ollerdissen auf der Jahreshauptversammlung im neuen Feuerwehrhaus in Bardewisch. Die alte Fassung, die beim Amtsgericht hinterlegt wurde, besagte, dass der Vorstand neben den übrigen Mitgliedern eben nur einen Stellvertreter hat. Um das zu ändern, müssen bestimmte Regularien und Termine eingehalten werden. Zweimal scheiterte der Förderverein an dieser Hürde. Nun sind Erich Prößler und Kurt Kranz offiziell in ihrem Amt bestätigt. Da die ersten drei Jahre des Fördervereins um sind, stand auch die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder auf der Tagesordnung. Bis auf einen turnusmäßig neu zu wählenden Kassenprüfer gab es an der Vereinsspitze keine Veränderungen. So wurden Vorsitzender Fred Ollerdissen, Kassenwart Jürgen Werder und sein Stellvertreter Matthias Hohn, Schriftwart Werner Niemeyer sowie der Leiter für Öffentlichkeitsarbeit, Dieter Schnittjer, ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse prüfen wird neben Uwe Drees auch Jörg Schubert.

Zufrieden konnten alle auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückblicken. Es konnten 35 neue Mitglieder gewonnen werden, so dass es nun insgesamt 162 Personen sind, die neben den rund 240 Feuerwehrmitgliedern zum Förderverein gehören. Die Unterstützung der Ortsfeuerwehren hat sich der Förderverein auf die Fahnen geschrieben und dazu neben finanziellen Mitteln wieder viele Aktionen für den Nachwuchs oder die Senioren organisiert. Auch in diesem Jahr soll es am 27. September wieder eine Jobmesse mit rund 35 Ausstellern geben. Bereits am 25. Februar ist der Seniorennachmittag geplant und auch an der Organisation des Osterfeuers will sich der Förderverein beteiligen.

30.09.2011 NWZ - Kurzer Weg zum Karrierestart - von Jens Lehmann
Jobbörse - 30 Firmen und Behörden stellen Ausbildungsmöglichkeiten vor

Der Feuerwehr-Förderverein hatte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klassee ingeladen. Sie kamen aus Lemwerder, Berne und Bremen Nord.

Arbeitgeber aus der näheren Umgebung haben am Donnerstag ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Der Förderverein der Lemwerderaner Feuerwehren unter Vorsitz von Fred Ollerdissen hatte dazu ins Feuerwehrgerätehaus am Hansering eingeladen. Gastgeber und Mit-Organisator war Ortsrandmeister Dieter Schnittjer und sein Team.

Wie Fred Ollerdissen erklärte, war es dem Förderverein besonders wichtig, Ausbildungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung zu präsentieren. „Die Firmen liegen in maximal 35 Kilometer Entfernung von hier“, sagt Ollerdissen.

Groß ist das Spektrum der angebotenen Ausbildungsberufe. Dienstleister wie Seniorenwohnheime und Gastronomen präsentierten sich gemeinsam mit Handwerks- und Industriebetrieben. Einige Firmen hatten ihre Auszubildenden als Botschafter geschickt, die schnell mit den fast Gleichaltrigen ins Gespräch kamen und im wahrsten Sinne des Wortes aus der Schule plaudern konnten. Andere setzten auf die Erfahrung ihrer langjährigen Mitarbeiter.

Erstmals dabei waren auf dieser 3. Jobbörse die Behörden Bundeswehr und Polizei, deren Stände auf großes Interesse stießen. „Im nächsten Jahr wollen wir noch weiter gehen und auch Zoll und Bundespolizei ansprechen“, sagt Fred Ollerdissen.

Insgesamt zeigten rund 30 Firmen und Behörden, was sie für junge Leute zu bieten haben. Die Schülerinnen und Schüler kamen aus den achten Klassenstufen von Bildungseinrichtungen in Lemwerder, Berne und Bremen Nord.

Auch zum Mittagessen waren sie eingeladen. Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer und sein Team boten Bratwürstchen und Getränke an. Außerdem präsentierten die Feuerwehrleute auch ihre Fahrzeuge. „Jeder Jugendliche, den wir hier ins Haus holen, ist ein potenzieller Feuerwehrmann“, erklärt Fred Ollerdissen den Werbezweck




27.08.2010 NWZ - Was macht eigentliche eine Erzieherin? - von Anja Biewald
Jobbörse – Rund 300 Jugendliche im Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern aus der ganzen Region

Die Jungen und Mädchen konnten sich über Berufsbilder genau informieren. Viele Betriebe hatten ihre Azubis mitgebracht.

Die Jugendlichen schieben sich von Stand zu Stand bei der Jobbörse in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr. Überall kassieren sie Infomaterial ein, führen Gespräche und ziehen dann weiter zum nächsten Unternehmen, das jeweils seine Ausbildungsberufe vorstellt. Den ganzen Vormittag über spielt sich dieses Prozedere so ab. Die Veranstalter, der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder, aber auch die Unternehmen und die Schüler, können mit der Veranstaltung zufrieden sein.

Teilweise wurden an diesem Vormittag sogar schon Praktika verabredet und die Arbeitgeber freuen sich bereits auf die Bewebungsmappen von einigen Jugendlichen, die sie am Donnerstag an ihren Ständen kennenlernen konnten.

Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, hatten viele Aussteller einige ihrer Auszubildenden mitgebracht, die den Interessierten von ihren Erfahrungen im Beruf berichten konnten.

„Uns stellen die Jugendlichen dann auch andere fragen“, erzählt Martina Kaya, Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei der Landessparkasse zu Oldenburg. Viele hätten beispielsweise nach dem Verdienst gefragt. „Ich wurde auch gefragt, was ich überhaupt bei der Arbeit den ganzen Tag über mache“, fügt Christian Rigbers, ebenfalls in der Ausbildung der LzO, hinzu.

Die 15-jährige Sarah Käthner hat sich bei der Jobbörse über eine Ausbildung als Erzieherin informiert. Sie war am Stand von Rita Naujoks, Leiterin der Kita Lemwerder: „Von Verdrossenheit bei den Jugendlichen habe ich hier nichts gespürt. Es gab viele interessierte Nachfragen und auch Anfragen für Praktika.“ Auch Jungs hätten sich über die Arbeit in der Kita informiert. Auch Stefan Westerholt, Leiter der AWo-Seniorenwohnanlage in Lemwerder, war zufrieden mit der Resonanz der Jugendlichen. Gerade im Bereich der Altenpflege ist es sonst schwierig, Jugendliche für dieses Tätigkeitsfeld zu begeistern.

An einigen Ständen waren sogar Ausstellungsstücke, Azubi-Arbeiten und Gerätschaften aufgebaut worden, um den Jungen und Mädchen besser die jeweiligen Anforderungen an einen Beruf erläutern zu können – so wurden auch viele Missverständnisse aus dem Weg geräumt.



25.08.2010 NWZ - Betriebe stellen Ausbildungsberufe vor - von Anja Biewald

JOBBÖRSE - Über 300 Schüler werden am Donnerstag bei der Feuerwehr in Lemwerder erwartet Schulen aus Lemwerder, Berne und Vegesack beteiligen sich. Der Förderverein der Gemeindefeuerwehr organisiert diese Jobbörse bereits zum zweiten Mal.


Lemwerder – Mehr als 30 Unternehmen stellen an diesem Donnerstag in Lemwerder über 300 Schülern ihre Ausbildungsberufe vor: Der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder mit dem Vorsitzenden Fred Ollerdissen veranstaltet dann seine zweite Jobbörse im Feuerwehrhaus am Hansering.

Für die Jugendlichen ist die Messe eine großartige Gelegenheit, sich umfassend über die verschiedensten Berufe zu informieren und den Kontakt zu den Betrieben zu suchen. Doch auch für die Unternehmer selbst birgt die Veranstaltung tolle Chancen: Sie können nämlich ganz zwanglos potenzielle Auszubildende kennenlernen und vielleicht sogar schon den einen oder anderen Kandidaten in die engere Wahl nehmen. Den Jugendlichen kann die Jobbörse nicht nur der Entscheidungsfindung für einen bestimmten Beruf dienen, sondern auch gegen einen Ausbildungsweg: In diesen Gesprächen mit den Ausbildern können Ansprüche, Anforderungen und Vorlieben von Ausbilder- wie Azubiseite genau abgeklärt werden.

Auch die Agentur für Arbeit ist bei der Jobbörse mit einem Stand vertreten. Somit können sich die Jungen und Mädchen nicht nur über Ausbildungsberufe in der Region, sondern auch über Fachschulen und Studiengänge informieren. Auch interessierte Eltern sind herzlich willkommen, sagt Organisator und Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer.

Die Jobbörse im Feuerwehrhaus öffnet von 10 bis 15.30 Uhr. Von 10 bis 11 Uhr werden Schüler des Gymnasiums Lemwerder erwartet. Die Achtklässler der Eschhofschule sind von 10 bis 11 Uhr, die Neuntklässler von 11 bis 12 Uhr und die Zehntklässler von 12 bis 13 Uhr eingeladen. Von 11 bis 13 Uhr werden zudem die Schüler vom Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum aus Vegesack anwesend sein. Die Jugendlichen des Schulzentrums Berne werden von 13 bis 15 Uhr erwartet, für sie fährt ab Berne um 12.30 Uhr ein Bus.

Für die Besucher gibt es kostenlos Kaltgetränke, von 12 bis 14 Uhr gibt es zudem Grillwürstchen. Die Aussteller können von 7.30 bis 9.45 Uhr ihre Stände in der Fahrzeughalle der Feuerwehr aufbauen.

Die Gemeindefeuerwehr Lemwerder präsentiert sich während der Jobbörse auf dem Außengelände. Der Förderverein will an diesem Tag für die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr werben.



27.05.2010 NWZ - Zweite Jobbörse bei der Feuerwehr - von Friederike Kloth
Ausbildung
Schüler am 26. August eingeladen - Firmen zeigen Interesse - Kooperation mit Lehrern geplant

Von 10 bis 15 Uhr stellen die Firmen Ausbildungsberufe vor. Auch Eltern können mit ihren Kindern vorbeikommen.

Schüler aufgepasst: Die zweite Jobbörse der Feuerwehr Lemwerder und des Förderverein der Feuerwehr ist bereits in Planung. Am 26. August von 10 bis 15 Uhr stellen verschiedene Firmen im Feuerwehrhaus ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor.

„Auch in diesem Jahr arbeiten wir mit den Schulen zusammen“, erklärte Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer. „Die Firmen geben im Vorfeld bekannt, welche Berufe sie vorstellen. Die Lehrer sprechen vor der Jobbörse mit den Schülern darüber. So kann jeder gezielt zu den Firmen gehen, die ihn interessieren“, erklärt Schnittjer. Man wolle mit der Eschhofschule und dem Gymnasium kooperieren und auch Schulen in Berne und Bremen ansprechen.

„Wir wollen dieses Mal die Schulklassen in Etappen betreuen“, so der Ortsbrandmeister. „Dann entsteht nicht gleich um zehn ein Riesengedränge.“ Auch Eltern sind im Feuerwehrhaus willkommen. „Von 13 bis 15 Uhr können sie gern mit ihren Kindern vorbeikommen.“

Angeboten werden soll auch eine Studienberatung sowie ein Bewerbungs-Check. „Außerdem wollen wir einen Überblick über weitere Ausbildungsberufe geben“, so Schnittjer. Er hofft, durch die Jobbörse auch Jugendliche für die ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr zu gewinnen.

Firmen, die sich bei der Jobbörse vorstellen möchten, können sich bei der Feuerwehr Lemwerder melden.



27.03.2010 NWZ - Feuerwehr lässt Tradition wieder aufleben
Flammen sollen auf dem Ritzenbütteler Sand lodern - Beginn 19.30 Uhr


Bis vor einigen Jahren war der Ostersamstag ein fester Termin im Kalender der Lemwerderaner Bürger. In Heerscharen machte man sich mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß auf den Weg zum Osterfeuer nach Altenesch. Eine frische Bratwurst essen und dazu ein kühles Bier genießen, Leute treffen und das Flackern und Knistern des Osterfeuers bestaunen. Das war für Jung und Alt alljährlich ein großes Vergnügen. Wahlweise war auch das Osterfeuer auf dem Grundstück des Lemwerderaner Hundesportvereins zu bestaunen.

Beide traditionsreichen Osterfeuer wurden im Laufe der Jahre im Zuge von Industrieansiedlung im Gewerbegebiet Altenesch und Brandschutzmaßnahmen am Außendeich eingestellt. Nun endlich werden die Flammen des Osterfeuers in Lemwerder am Ostersamstag wieder lodern und hoffentlich viele Leute um sich versammeln.

Um 19 Uhr 30 wird auf dem Ritzenbütteler Sand die Tradition des Osterfeuers durch den Förderverein der drei Ortswehren Altenesch, Bardewisch und Lemwerder wieder neu belebt. Dazu waren es verschiedene gute Gründe, die den Vorstand des Fördervereins dazu bewegten, das Osterfeuer als eine große Aktion zu organisieren. „Jedes kleine Osterfeuer im Gemeindegebiet stellt eine Brandgefahr dar“, moniert Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer, „unter Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehren unserer Gemeinde ist die Absicherung sehr gut gewährleistet“. Zum anderen ist es eine Werbung für die Arbeit der drei Wehren, der zwei Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehr in Lemwerder und natürlich auch für den noch recht jungen Förderverein der Gemeindefeuerwehr Lemwerder. Und natürlich nicht zu vergessen: „Ein Osterfeuer hat uralte Tradition“, so Fördervereinsvorsitzender Fred Ollerdissen, „und fördert das Gemeinwohl unserer Gemeinde“.

Entgegen sonstiger Handhabung, findet die Anlieferung von Strauchgut, Ästen und kleineren Stämmen nur am Ostersamstag in der Zeit von 08.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Entleerung der Anhänger wird von Feuerwehrkameraden der drei Ortswehren durchgeführt. „Damit umgeht man das Risiko, Tiere zu gefährden und zudem wird die Umwelt geschont, weil nichts untergemogelt werden kann“, so Dieter Schnittjer.

Der Aufbau der Getränke- und Verpflegungsstände startet ab 11.00 Uhr. Die Veranstaltungsbeginn und die Begrüßung der Gäste sind ab 19 Uhr 30 geplant. Um Parkplätze für Auto und Fahrrad braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die stehen, wie beim Drachenfest auch, an der Industriestraße und auf der Zufahrt zum Ritzenbütteler Sand zur Verfügung.



15.02.2010 NWZ - Jahreshauptversammlung
Verein plant zweite Jobbörse
Osterfeuer wird organisiert – Wahlen zum Vorstand

„Wir waren schon am überlegen, wo wir die 280 Mitglieder alle unterbringen“ scherzte Fred Ollerdissen, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Gemeindefeuerwehr Lemwerder bei seiner Begrüßung zur ersten Jahreshauptversammlung des am 14. Dezember 2008 gegründeten Vereins. Dabei zählte der Förderverein laut aktueller Statistik des Kassenführers Matthias Hohn zum Ende des Jahres 2009 sogar 320 Mitglieder.

Rund 10 Prozent, ganz genau 34 Mitglieder, waren am Montagabend zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus in Lemwerder erschienen. „Es ist etwas ungewöhnlich, dass nach 14 Monaten die ersten Neuwahlen anstehen“, erläuterte Fred Ollerdissen den TOP 5 „Neuwahlen des 2. Vorsitzenden“. Dies war notwendig, da Werner Krauße sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegen musste. Zur Überraschung aller, gab es gleich zwei freiwillige Kandidaten für dieses Amt. Zum einen stellte sich Erich Prößler, seit 1980 Lemwerderaner, und zum anderen Kurt Kranz, den meisten Mitbürgern aus dem Raiffeisenmarkt in Altenesch bekannt, zur Wahl.

„Wie lässt es sich möglich machen, zwei Stellvertreter zu wählen“, warf Lemwerders Bürgermeister und Mitglied des Fördervereins Hans-Joachim Beckmann die Frage ein im Hinblick darauf, dass es überall schwer ist, engagierte Kandidaten zu finden und hier gleich zwei gute Amtsträger bereit standen. Nach einstimmigem Handzeichen über die Erweiterung der Satzung und sodann in zwei weiteren Wahlen wurden Erich Prößler und Kurt Kranz mit je einer Enthaltung zu Stellvertretern des 1. Vorsitzenden gewählt.

„Meine Qualität liegt in der Organisation vor Ort“, stellte sich Kurt Kranz seine Mitarbeit im Förderverein vor. „Arbeit gibt es überall und ich denke ich kann mich gut einbringen“, so Erich Prößler, der dank passiver Altersteilzeit noch dazu jede Menge Zeit zur Verfügung hat.

Jede Menge Arbeit hat sich der Förderverein für das Jahr 2010 auf die Fahne geschrieben, mehr noch als Fred Ollerdissen rückblickend auf die letzten 14 Monate in seinem Bericht an Aktivitäten aufzählen konnte. Dazu zählte anfangs vor allem die Erstellung einer ausgetüftelten Internetseite. „Dieses Medium wird einfach stark frequentiert“, so der 1. Vorsitzende. Besonderes Engagement zeigt der Verein bei der Brandschutzerziehung in den Kindergärten und Schulen. Der Höhepunkt des recht jungen Vereins stellte im August letzten Jahres sicherlich die Jobbörse im Feuerwehrgerätehaus Lemwerder dar, bei der sich insgesamt 27 Firmen präsentierten und rund 210 Schülerinnen und Schülern aus Lemwerder und umzu interessante Einblicke in vor Ort angebotene Ausbildungsplätze boten.

Für Juni dieses Jahres kündigte Marketing-Fachbereichsleiter Dieter Schnittjer die nächste Jobbörse an.

Zuvor läuft nun allerdings die Organisation für eine ganz besondere Veranstaltung an. Nach langer Pause soll die Tradition eines großen, längst vermissten Osterfeuers wieder zum Leben erweckt werden. Dieses soll am Ostersamstag auf dem Drachenfestgelände auf dem Ritzenbütteler Sand stattfinden und wie in guten alten Zeiten zahlreich Jung und Alt um sich versammeln.