Sicherheitstipps in der Winterzeit


Draußen ist es kalt und nass,
die Tage werden kürzer und auch kälter.
Doch damit beginnt auch die gemütliche Zeit -
Zeit für den Ofen oder das Kaminfeuer.
Zeit, es sich mit der Decke auf dem Sofa gemütlich zu machen.

So schön, wie diese Zeit auch immer ist, so sollten die Gefahren, die von diesen Feuerstellen ausgehen, nicht außer acht gelassen werden. Beachten Sie bitte folgende Punkte beim Betrieb Ihres Ofens, Kamin oder Herdes:

  • Nur abgelagertes Holz verbrennen (Faustregel 2 Jahre)

  • Nadelhölzer gehören nicht in den Ofen (der hohe Harzanteil fördert die Brandgefahr)

  • Ein Ofen darf nicht als “Müllverbrennungsanlage” genutzt werden

  • Der Schornstein sollte regelmäßig auf “Glanz” untersucht werden. Dieser entsteht, wenn nasses Holz oder nicht vorgesehene Brennstoffe verheizt werden und sich im Schornstein durch unvollständige Verbrennung Rußpartikel (Glanzruß oder Hartruß) ansammeln. Ist dies der Fall, informieren Sie bitte sofort den Schornsteinfeger

  • Kommt es zu einem Kaminbrand, rufen Sie bitte sofort die Feuerwehr (112)!


Advent, Advent - das Häuschen brennt

Wenn es draußen stürmt und schneit,
spenden Kerzen warmes Licht
und verbreiten eine wohlige Atmosphäre.
Kerzenschein sorgt für eine festliche Stimmung
die auch Kinderaugen aufleuchten lässt.

Eine gute Gelegenheit, mit Kindern den sicheren Umgang mit Kerzen zu erlernen:

Bevor Sie Ihren Kindern beibringen, wie man Kerzen richtig anzündet, sollten Sie ihnen zunächst das richtige Löschen von Kerzen beibringen


Beim Löschen der Kerze ist Vorsicht mit heißem Wachs geboten.
Beim Ausblasen der Kerze, bitte darauf achten, dass der Docht nicht nachglimmt. Deshalb empfiehlt es sich, die Flamme mit speziellen Kerzenlöschern zu ersticken. Sprechen Sie mit Kindern über Brand- gefahren

  • Bringen Sie Ihren Kindern bei, Kerzen selber anzuzünden, damit sie es nicht falsch machen, falls sie es heimlich tun.

  • Ihre Kinder sollten allerdings wissen, dass Kerzen trotzdem nur in Anwesenheit Erwachsener angezündet werden dürfen. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen.

  • Kinder müssen wissen, das brennende Kerzen Aufmerksamkeit verlangen.

  • Kerzen müssen sicher stehen. Wegen der Kippgefahr keine zu hohen Kerzen oder Kerzenständer benutzen. Kerzen müssen auf nicht brennbaren oder feuerfesten Unterlagen stehen.

  • Es darf kein brennbares Material (Vorhänge, Servietten, trockene Zweige, Kleidung) in direkter Nähe sein. Auch Dekorationen wie Schleifen, Strohsterne, Tannenzapfen und Engelshaar bieten die ideale Grundlage für einen Brandherd. Sorgen Sie für ausreichend Abstand!

  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Ersetzen Sie abgebrannte Kerzen rechtzeitig. Denken Sie vor allem an den vierten Adventssonntag, da ist die erste Kerzemeist schon gefährlich weit heruntergebrannt.

  • Überprüfen Sie vor dem Zubettgehen oder Verlassen der eigenen vier Wände, dass keine Kerzen mehr brennen.

  • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an Stellen auf, die für Kinder unzugänglich sind.

  • Bevor Ihr Kind den Steichholz anzündet, achten Sie bitte darauf, dass es keine weite, flatternde Kleidung trägt und langes Haar zurück gebunden ist. Das Steichholz muss zum Anreiben richtig angefasst werden.

  • Wunderkerzen dürfen nicht in der Nähe von trockenen Zweigen verwendet werden!

  • Stehen Mittel zum Löschen bereit? Sie sollten einen Eimer mit Wasser griffbereit haben.
    Auch ein großer Pfannendeckel oder eine Wolldecke sind geeignet, um kleinere Flammen zu ersticken. Unterschätzen Sie die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Feuers nicht! Wenn Sie keinen Erfolg bei der Brandbekämpfung haben, verlassen Sie (alle) umgehend das Haus und rufen Sie die Feuerwehr (112)!


Aber auch von elektrischen Lichtern kann eine Gefahr ausgehen. Wenn Sie Ihre Lichterkette nach elf Monaten wieder nutzen wollen, kontrollieren Sie vor Inbetriebnahme bitte die Kabel und Anschlüsse. Wenn Sie einen Kabelbruch feststellen, verwenden Sie diese Kette nicht mehr, da es zu einem Kurzschluss kommen kann.



Unfallfrei ins neue Jahr

Raketen und Silvesterkracher sind vor allem bei Jugendlichen und Kindern sehr beliebt. Beim Umgang mit Feuerwerkskörpern muss man aber die nötige Umsicht mitbringen:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur Kleinstfeuerwerke der Klasse I
    (Wunderkerzen, Knallerbsen) kaufen und zünden.

  • Feuerwerkskörper der Klasse II dürfen nur von Personen über 18 Jahren gezündet werden. Sie dürfen nur an den letzten drei Werktagen des Jahres verkauft und ausschließlich am 31.12. und 01.01. abgebrannt werden.

  • Kaufen Sie nur Feuerwerksartikel mit BAM-Zulassung und BAM-Nummer. Nur Feuerwerkskörper, die ein BAM-Zeichen haben und mit Verwendungshinweisen in deutscher Spache versehen sind, sind in Deutschland zulässig.

  • Lagern Sie Feuerwerkskörper kühl, trocken und kindersicher in der Originalverpackung.

  • Lesen und beachten Sie die Gebrauchsanweisung. Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten.

  • Wenn ein Erwachsener Kindern das Abbrennen von Feuerwerk erlaubt, trägt er die volle Verantwortung.

  • Kinder niemals alleine mit den Feuerwerkskörpern lassen!

  • Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen.

  • Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert wegwerfen.

  • Feuerwerkskörper niemals auf Menschen oder Tiere werfen.

  • Auf ausreichend Abstand zu Gebäuden, Fahrzeugen und brennbaren Gegenständen achten.

  • In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern grundsätzlich verboten.

  • Vom Balkon keine Raketen abschießen, da deren Flugbahn hierbei eingeschränkt ist.

  • Nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals nachzünden.

  • Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen.

  • Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen.

  • Fenster während der Knallerei schließen.

  • Brennbare Gegenstände am Haus, auf Balkonen, Terassen ... vor Silvester entsorgen. Es besteht erhöhte Brandgefahr.

  • Lassen Sie Kinder nicht die Feuerwerksreste aufsammeln. Es könnten noch explosionsfähige Blindgänger darunter sein.

  • Feuerwerkskörper so aufbewahren, dass keinen Selbstentzündung möglich ist.

  • Und sollte doch mal etwas schief gehen, wählen Sie den Notruf: 112!



Helfen Sie Ihren Helfern - ICE-Eintrag im Adressbuch des Handys für Notfälle

Ambulanzfahrer / Notärzte, Polizei und Feuerwehr fordern , dass jeder in sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency).
Alternativ ist das Kürzel IN (=Im Notfall) zu nutzen Da beide Einträge mit   " I "   beginnen, sind sie im Telefonbuch für die Helfer gut nutzbar.

Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, bitte ICE1, ICE2, ICE3 usw. einspeichern.

Beispiel:
Name: ICE1 Herbert
Tel.: +49 172/0000000

Name: ICE2 Eltern
Tel.: +49 172/1111111

Die +49 ist für die Vorwahl für Deutschland, wenn man aus dem Ausland anruft, funktioniert aber auch innerhalb Deutschlands.

Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.
Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!





Unsere Tipps für Ihre
Sicherheit:

> Advent, Advent ...

> Unfallfrei ins neue Jahr

> Helfen Sie mit: ICE-Eintrag

> Und wenn es brennt?

> Kleine Helfer - Feuermelder